Vernissage Mahbuba Maqsoodi und Mitwirkende

Künstlerin Maqsoodi www.maqsoodi.de und die Afghanische Frauen in München e.V.

 

Die Künstlerin Mahbuba Maqsoodi vom Verein Afghanische Frauen in München e.V. (AFM)präsentiert Ergebnisse ihrer künstlerischen Arbeit mit Geflüchteten. Die Bilder entstanden 2017 in der Unterkunft an der Hans-Thonauer-Straße sowie in Krailling. Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen aus unterschiedlichen Ländern malten Bilder, die die universelle und grenzenlose Sprache der Farben und Linien sprechen.

 

"Dr. Mahbuba Maqsoodi flüchtete 1994 aus Afghanistan nach München. Dort lebt sie mit ihrer Familie. Seit 1996 arbeitet sie als Künstlerin und Glasmalerin. 2003 gründete sie gemeinsam mit anderen afghanischen Frauen den Verein AFM e.V. (Afghanische Frauen in München e.V.) und ist deren Vorsitzende." Der Verein fördert " eine internationale Gesinnung, Toleranz und Völkerverständigung und streben die Gleichberichtigung von Mann und Frau an; deshalb wirken wir darauf hin, dass sich Afghaninnen ihrer eigenen Werte und Rechte bewusst werden. Wir stellen den Kontakt zu anderen Frauennetzwerken her und fördern den Austausch untereinander. Der Verein berät in bildungsrelevanten Fragen, vermittelt und organisiert Sprachkurse, veranstaltet Seminare und Vorträge. Wir unterstützen afghanische Frauen bei der Integration. Egal, ob sie bürokratische oder auch persönliche Probleme haben." Mit der Unterstürung von MORGEN e.V. (Durch das Projekt samo.fa) bietet die AFM seit Dezember 2017 Gesunheitsinfos auf Dari für Geflüchteten Frauen in Starnberg und in Herrsching.

 

Pressemappe 2017 von Jounalisten Akademie http://archiv.journalistenakademie.de/dossierbeitrag.php?b=3702

 

 

MORGEN e.V. und das Projekt samo.fa

 

MORGEN e.V. ist ein Zusammenschluss von Migrantenorganisationen in München und Umgebung mit dem Ziel, Teilhabe und aktives Engagement von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu stärken. MORGEN wurde 2013 ins Leben gerufen und umfasst über 70 Mitgliedervereine mit über 30 verschiedenen Sprachen. Wir vernetzten Migrantenorganisationen untereinander und bringen sie mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um Austausch, Zusammenarbeit und gesellschaftliche Anerkennung zu fördern. Wir unterstützen unsere Mitglieder in Ihren Anliegen mit Seminaren, individueller Beratung und Kontaktvermittlung und organisieren gemeinsame Aktivitäten wie Podiumsdiskussionen, Fachtagungen oder interkulturelle Veranstaltungen.

 

Viele Migrantenorganisationen engagieren sich bereits für Geflüchtete. MORGEN unterstützt dieses Engagement mit allen verfügbaren Ressourcen (siehe auch House of Resources). Wir beteiligen uns am bundesweiten Projekt SAMO.FA. Die Abkürzung steht für „Stärkung der Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit“. Das Projekt wird vom Bundesverband der Netzwerke der Migrantenorganisationen NEMO e.V. bereits in 31 Kommunen durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter Bundesverband NEMO e.V.

 

Ziele des SAMO.FA-Projekts: die Lage der Geflüchteten und Asylsuchenden vor Ort rasch verbessern; den Erfahrungsaustausch, die Fähigkeiten und das Engagement von Menschen mit eigener Migrationsgeschichte einbinden; Migrantenorganisationen als zentrale Partner bei der Flüchtlingsarbeit sichtbar machen und stärken.

 

 

ankommen in Deutschland e.V. und WelcomeFood

 

Der von sieben Freunden gegründete, ehrenamtlich arbeitende Verein hat es sich auf die

Fahne geschrieben, Migranten — insbesondere jungen Flüchtlingen und ihren Familien — unterstützend zur Seite zu stehen. Diese Unterstützung besteht in erster Linie darin, jungen Flüchtlingen zu Ausbildungsplätzen zu verhelfen und sie während der Ausbildung zu begleiten. Der im August 2015 gegründete Verein stellte bei seiner Tätigkeit in den Flüchtlingsunterkünften fest, dass die nötigen Deutschkenntnisse zur Vermittlung eines Ausbildungsplatzes meist nicht vorhanden sind. Für den Verein ist es besonders wichtig zu helfen, etwas Gutes zu tun. Neuankommenden, verängstigten unsicheren Menschen eine Perspektive zu geben. Menschen gezielt Hilfe anzubieten und in dieser Tätigkeit transparent und ehrlich zu bleiben.

 

Das Projekt "WelcomeFood" von "ankommen in Deuschland e.V." fing Angang 2017 mit der Unterstüzung von MORGEN e.V. Ziel ist Geflüchtete aus verschiedenen Kulturen zusammen mit Münchner (mit und ohne Migrationshintergrund) zusammenzubringen und gemeinsamen kochen. Außerdem sammeln die Geflüchteten, die in der Gastronomie arbeiten wollen, Erfahrung,  und deswegen haben Alle ein Gesunheitszeugnis.  Für die Vernissage begegnen Geflüchteten und die beteiligeten Vereine und kochen zusammen in der Küche der Volkshochschule, u.a. "Samosa" (Eritrea), "Soupoukandja" (Senegal) und Murgh Clau wa Salat, Kekse und Kuchen (Afghanistan).

 

 

 

Eritreische Union e.V. und die Kaffezeremonie

 

Die Eritreische Union e.V. wurde 2014 gegründet, um die Integration von Menschen eritreischer

Herkunft sowie das Zusammenleben von deutschen und eritreischen Bürgern in München zu fördern. Zu den Vereinsaktivitäten gehört zum Beispiel die Unterstützung und Beratung zur Integration von Menschen eritreischer Herkunft, die zumeist als Flüchtlinge nach München kommen. Diese erfolgt in der Regel in der Muttersprache, wodurch auch die Menschen erreicht werden können, die die deutsche Sprache noch nicht (oder noch wenig) beherrschen. Darüber hinaus sind Angebote zum muttersprachlichen Unterricht für Kinder, Hilfe bei Hausaufgaben sowie Angebote zur Erwachsenenbildung (z.B. Sprach- und Computerunterricht) im Lauf.

 

In Eritrea ist die Kaffeezeremonie wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens. Diese Zeremonie lädt zum Geselligkeit und Gespräche ein.

 

 

 

Syrischen Friedenschor und der Syrische Sozial- und Kulturverein in München e.V.

 

Der Syrische Sozial- und Kulturverein in München e.V. wurde von Ahmad Abbas ursprünglich als

Syrischer Friedenschor gegründet. Mittlerweile ist der Chor zu einem aktiven Verein geworden, der sich für die Unterstützung von arabischsprachigen Geflüchteten einsetzt. Bei den Auftritten des Chors in vielen Städten, wie Berlin, Stuttgart, Karlsruhe, Ulm, Landshut und München erfahren die jungen Leute begeisterte Zustimmung. Dabei geht es bei dem Chor viel weniger um die Musik als um die Menschen, wie Chorleiter Ahmad Abbas immer wieder betont. Das gemeinsame Musik Machen gibt den jungen Syrern Halt und hilft ihnen ihre Lebenssituation zu bewältigen.

 

 

 

Aryana Schule und die Musikschule

 

Sprache hat mit Heimat zu tun, aber auch mit Identität und Verbundenheit. Flüchtlingskinder aus

Afghanistan lernen in Deutschland die deutsche Sprache, können aber ihre Muttersprache nur selten lesen und schreiben. Da die Eltern oftmals Analphabeten sind, fehlt es im Elternhaus an der nötigen Hilfe und am Wissen. Die 1996 von Frau Nasima Ebrahimi gegründete Aryana Schule setzt hier mit ihrer Arbeit an. Kinder lernen in der Sonntagsschule (Karlstraße 50, InitiativGruppe) die Sprachen Paschtu und Persisch. Selbst 1980 aus Afghanistan nach Deutschland geflohen, wurde sie von der Asylantin zur Patin. Sie weiß aus eigener Erfahrung, welche Hilfe der Kinder benötigen und wo sie ansetzen muss.

 

Seit 2015 bekam Nasima Ebrahami Verstärkung und die Aryana Schule wurde auch zur Musikschule.   Junge Geflüchtete lernen oder üben afganische Musik. Der neue Lehrer Mohammad Imran bekommt selbst Unterstüzung von anderen erfahrene Geflüchtete und wer fleißig übt, darf bei Auftritten mitspielen bzw. singen. Seine Frau Mallieh Imran unterstützt Nasima Ebrahimi bei der Muttersprache-Unterricht und bei dem Frauentreffen. Die Angebote der Aryana (Musik)Schule finden immer sonntags in der IG-Feuerwache statt.

 

 

 

Mukult Jam  und der Verein iranischer Professoren, Akademiker und Studierende e.V.

(ViPASD)

 

Der Verein iranischer Professoren, Akademiker und Studierende e.V.  (ViPASD)  wurde 2009

gegründet. Seit 2015 leitet die Sozialpädagogin Nushin Rawanmehr den Verein. Parallel zur Stärkung der iranischen Gemeinde will der Verein den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch zwischen Iranern und Deutschen fördern. Als akkreditierte Hochschulgruppe legt er dabei den Fokus auf das universitäre Umfeld, um hier in beratender und aufklärender Funktion Akademiker zu begleiten.

 

Mukult ist eine Initiativ von ViPASD-Vorsitzende Nuschin Rawanmehr. Ein Interkulturelle Jamsession, bzw. ein Multi-Kulturelle Jamsession, wo sich Deutsche und Nicht-Deutsche, Migranten und Ncht-Migranten und Geflüchtete und Nicht-Geflüchteten  gemeinsam musizieren.

 

 

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